Nicht Rauchen

Die Folgen des Rauchens

Rauchen ist die Hauptursache für Lungenkrebs. Jedoch gibt es auch Krebsarten wie beispielsweise Bauchspeicheldrüsen-, Blasen-, Kehlkopf-, Mundhölen- und Speiseröhrenkrebs, die vor allem bei Raucherinnen und Rauchern auftreten. Schätzungen zufolge kann rund ein Drittel aller Krebserkrankungen in den Industrieländern auf den Konsum von Tabak zurückgeführt werden. Allgemein betrachtet verlieren Raucher im Vergleich zu Nichtrauchern bis zu 25 Jahre ihrer Lebenserwartung. Wer aufhört zu rauchen, kann diese Entwicklung zumindest zum Teil wieder rückgängig machen. Je früher ein Raucher aufhört zu rauchen, umso mehr gleicht sich seine Lebenserwartung nach mehreren Jahren oder Jahrzehnten wieder an die eines Nichtrauchers an.

Passivrauchen

Allerdings schadet auch Passivrauchen der Gesundheit und kann krank machen. Denn: Die giftigen Stoffe des Tabakrauchs gelangen nicht nur durch das aktive Rauchen über die Lunge in die Blutbahnen des Körpers, sondern sie werden ebenfalls durch das Passivrauchen vom Körper aufgenommen. Die vom Nichtraucher passiv und unfreiwillig eingeatmeten Schadstoffmengen sind aufgrund der Verdünnung in der Luft zwar relativ gering, manche krebserregenden Grundstoffe einer Zigarette sind jedoch im Nebenstromrauch einer glimmenden Zigarette in einer bis zu 100-fach höheren Konzentration vorhanden, als im Hauptstromrauch.

Weshalb ist Rauchen gefährlich?

Rauchen ist gefährlich, weil in dem beim Rauchen einer Zigarette entstehenden Tabakrauch Giftstoffe enthalten sind. Der Rauch, der beim Verbrennen einer Zigarette und von Tabakprodukten im Allgemeinen entsteht, enthält über 4000 verschiedene Inhaltsstoffe, teilweise in Gasform, teilweise als feste Zusätze, die man als Teer bezeichnet. Ein Teil dieser Inhaltsstoffe lagert sich im Körper ab und führt dort zu nachhaltigen Schäden. Teer besteht aus über 40 Inhaltsstoffen, deren krebserregende Wirkung heute wissenschaftlich bewiesen ist.